Freitag, 14. März 2008

Volleyballmatch @ Campus

Gestern Abend stand ein Volleyballspiel auf dem Plan. So machten wir uns in einer kleinen Gruppe auf den Weg zum großen Turnsaal am Campus um uns das Spiel anzusehen. Die Mannschaft der Uni von Lyon reiste ohne Fans nach Reims - zur Freude der RMS-Spieler. Auf der Tribüne tummelten sich also nur Studenten, die die heimische Mannschaft in voller Lautstärke anfeuerten, sogar Cheerleader waren mit von der Partie.
Mit der Zeit artete die ganze Brüllerei der Fans in ziemliche Beschimpfungen bezüglich der gegnerischen Mannschaft und dem Schiedsrichter aus...

Schlussendlich gewann unsere Uni den vierten Satz und konnte somit das Spiel für sich entscheiden. Anschließend stand noch eine Party an, auf die ich dieses Mal aber - aufgrund meiner starken Kopfschmerzen - verzichtete.

Donnerstag, 13. März 2008

Trip nach Laon


Ziemlich kurzfristig entschlossen wir uns einen Tagesausflug nach Laon zu machen. Nachdem wir uns am Bahnhof getroffen haben und unsere Karten gekauft hatten erfuhren wir, dass die Bahnstrecke zwischen Reims und Laon gerade repariert wird und wir deshalb mit dem Bus fahren müssen. Meine Freude hielt sich allerdings in Grenzen, da mir bei längeren Busfahrten ziemlich schlecht wird.
So fuhren wir mit dem Bus durch all die kleinen Dörfer bis wir dann nach 1,5 Stunden endlich in Laon aussteigen konnten. Sofort machten wir uns auf den Weg um die eigentliche Stadt, die auf einem 100m hohen Kalksteinfelsen liegt, zu erklimmen. Nach unzähligen Treppen erreichten wir - ganz außer Atem - die unter Denkmalschutz stehende Oberstadt von Laon. Bei sehr starkem Wind erkundeten wir sowohl die Oberstadt, wo wir die vielen mittelalterlichen Bauwerke sahen, als auch den ebenen Teil von Laon.

Gegen Abend erreichten wir dann wieder unsere gewohnte Umgebung. Da uns die holprigen Straßen während der Busfahrt ziemlich zugesetzt haben, machte sich jeder etwas geschafft sofort auf den Heimweg...

Crêperie Louise

Am Dienstag Abend machten wir uns auf den Weg zur Crêperie Louise im Zentrum von Reims. Nachdem schon so viele Leute davon geschwärmt hatten, mussten wir uns selbst von der riesigen Auswahl der angebotenen Spezialitäten überzeugen.
Bei der ziemlich umfangreichen Speisekarte fiel es uns allen schwer, uns für 1 Crêpe zu entscheiden... Nach langem Hin und Her haben wir es dann doch geschafft. Und es stimmt - ein solch gutes Crêpe wie dort haben wir alle zuvor noch nicht gegessen!

Wir verbrachten in dem Restaurant einen schönen und gemütlichen Abend und tüftelten schon an den nächsten Reiseplänen.

Party @ Indian guys und Esthers Rückkehr

Am Montag waren wir wieder einmal - wie schon so oft - im Appartement der indischen Austauschstudenten auf eine Party eingeladen. Die Bleibe der 4 Jungs stellte sich schon von Anfang an als DIE Partywohnung der Internationals heraus. Die Wohnung ist ziemlich klein, uns somit war es immer eine ziemliche Herausforderung, alle Leute dort unterzubringen.

Doch zuerst machten sich Daniela, Jasmin, Esther und ich auf den Weg in die Pizzeria. Schließlich hatte wir Esther viele Neuigkeiten zu erzählen, da sie ja für 5 Wochen zurück nach Deutschland gefahren ist, um ihre restlichen Prüfungen zu schreiben. Anschließend gings dann weiter.
An diesem Abend gab es dann eine "kleine" Abschiedsparty, denn zwei Bewohner (Saikat und Saurabh) hatten ihr Semester bereits abgeschlossen und machten sich am folgenden Tag auf die Reise in die Heimat. Die Party war wieder einaml geprägt von Unmengen an Alkohol und verschiedenen Saufspielen...

Nach einigen Stunden ausgelassenen Feierns machten wir uns alle auf den Heimweg und ließen wieder mal eine ziemlich verwüstete Wohnung zurück...
AJ und Abhi bleiben unserer Erasmusgruppe noch bis Ende März erhalten und somit war diese Party sicher noch nicht die letzte im indischen Appartement.

Donnerstag, 6. März 2008

Mad Night @ Campus

Gestern Abend veranstaltete eine der vielen Studentenorganisationen der RMS eine "Mad Night". Diese wollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen, und somit machte ich mich zusammen mit den Kanadiern auf den Weg zur Uni. Bereits um 18.00 Uhr war das Amphitheater gedroschen voll, doch trotzdem schafften wir es, noch 3 Sitzplätze zu ergattern.
Dann ging es auch schon los mit dem Hypnotiseur... Als erstes musste jeder einen "Test" machen, indem das gesamte Publikum seinen Worten lauschte und die von ihm geforderte Aufgabe machen sollte. Alle, die nach seiner Rede ihre Arme nicht mehr auseinanderbekamen, mussten auf die Bühne, damit der Hypnotiseur sie wieder befreit. Und anschließend ging die Show dann richtig los. Mit jenen Studenten, die sich dazu bereiterklärten, vollzog er dann ein zweistündiges Hypnoseprogramm und bezog auch immer wieder das restliche Publikum mit ein.
Stefanie glaubte ja, dass dies alles ein fake war.

Ich bin mir ja nicht so sicher, ob das auch bei mir funktionieren würde, aber dadurch, dass das ganze Spektakel in französischer Sprache abgehalten wurde, konnte ich den Mann zwar verstehen, mich jedoch nicht auf die Aufgabe an sich konzentrieren. Es war ja schon schwer genug seine "Rede" zu verstehen, da dies ein typischer Franzose war und extrem schnell geredet hat...

Die gestrige Show war insgesamt schon die dritte Hypnoseshow die ich gesehen habe, und es ist immer wieder witzig!!

Dienstag, 4. März 2008

Wind, Regen und sogar ein paar Schneeflöckchen...

Das Wetter der vergangenen Tage bereitete mir keine große Freude, denn dadurch mussten wir unsere Pläne für die viele Freizeit die wir im Moment haben auf Eis legen. Ziemlich blöd, denn für den nächsten freien Block von 4 Wochen ist bereits ein Trip durch (fast) ganz Frankreich geplant. Nun müssen wir schaun, wann/ob wir die Zeit für Hochseilgarten, Go-Kart, Paintball und Asterix-Vergnügungspark finden.
Da die Wettervorhersage für nächste Woche auch nicht besonders gut ausschaut, überlegen wir gerade, ein paar Tage nach Luxemburg zu fahren. Wir sind ja schon ziemlich in der Nähe... Hoffentlich klappts!

Trotz dem schlechten Wetter freute ich mich heute früh jedoch sehr über die minimalen Schneeflocken, die zu sehen waren. Zwar war dieses Spektakel nur von äußerst kurzer Dauer, aber immerhin. Ein Typ aus meinem Kurs erzählte mir nämlich, dass es hier in Reims noch NIE geschneit hatte... (naja - kann man glauben, oder auch nicht)

Freitag, 29. Februar 2008

mmmhh Champagner...

Da ich ja momentan ziemlich viel Freizeit habe, beschlossen Jasmin und ich, dass wir diese ausnutzen um uns die Umgebung rund um Reims ein bisschen anzusehen. Nach einigen Recherchen im Internet stießen wir auf einige interessante Dinge. So ging es gestern ziemlich kurzfristig nach Eparnay, eine kleine Stadt, die in 30 Minuten mit dem Zug zu erreichen ist. Epernay ist neben Reims der zweite Ort, in dem die ganzen Champagnerkeller dieser Region angesiedelt sind. Dort angekommen machten wir uns auf die Suche nach dem Tourist-Office. Und auf dem Weg dorthin erblickten wir auch schon sofort die Kellerei von Moet & Chandon. Natürlich gingen wir hinein und meldeten uns sofort für eine Führung an. Das war dann nach Pommery schon der zweite Champagnerkeller, der uns beiden noch viel besser gefallen hat als der erste.
Anschließend stiegen wir noch die Weinberge von Epernay hoch. Das einzige, das wir von dort aus genießen konnten war der Blick über die Stadt, da es noch ziemlich kalt ist und somit nichts außer vertrockneten Rebstöcken zu sehen war...
Am Abend gings dann wieder zurück nach Reims, wo die nächsten Aktivitäten wie Paintball, Go-Kart und Hochseilgarten schon in Planung sind.

Mittwoch, 27. Februar 2008

Teures Frankreich...

Mittlerweile habe ich mich ja schon daran gewöhnt, dass hier einfach alles einiges mehr kostet als in Österreich. Deswegen habe ich auch schon meinem Kaffeekonsum extrem eingeschränkt, denn wenn man für einen Cappuccino 4,50€ bezahlt, dann kann man sich das einfach nicht mehr leisten...

Doch man findet immer wieder neue Dinge, die einfach extrem teuer sind. So wie heute...
Ich musste ja eine Bestätigung meiner Kursänderung ans MCI schicken. Da es hier nirgends möglich ist einen Scanner zu benutzen dachte ich mir, ich geh mal schnell zur Post und faxe das Formular ans MCI. Das war dann wohl auch das erste und das letzte Fax, denn für diese EINE SEITE bezahlte ich 4,35€. Ziemlich viel, wenn man bedenkt was eine gefaxte Seite in Österreich kostet...
Aber ja, jetzt weiß ich zumindest dass ich es in Zukunft vermeiden werde ein Fax zu senden...

Montag, 25. Februar 2008

Mergers, Acquisitions & Strategic Alliances

Heute startete mein vierter Kurs. Schon am Wochenende fiel mir auf, dass das alles ziemlich unorganisiert sein musste, denn der Studenplan für diesen 2-wöchigen Kurs änderte sich 4mal innerhalb von 3 Tagen. OK... Ich setzte mich um 9.00 Uhr früh also in den Raum und wusste innerhalb von 10 Minuten, dass ich diesen Kurs mit Sicherheit nicht beenden werde. Die Professorin ist eine ziemlich herrische Frau aus dem Libanon, die glaubt sie muss all den Frust aus ihrem Leben bei den Studenten auslassen. Und erst der Workload... Wir haben uns gedacht wir sehen nicht richtig. So suchte ich in meinem Chaos sofort den Vorlesungsplan für diese Session um in einen anderen Kurs zu wechseln. Gesagt...getan. Sofort machte ich mich (mit Jasmin im Schlepptau) auf ins Büro um unsere Pläne in die Tat umzusetzen. Natürlich blieb unsere Kursänderung von den anderen Studenten nicht unbemerkt, jedoch wissen wir noch nicht, ob oder wie viele unserem Vorhaben gefolgt sind...
Nun ja, auf jeden Fall habe ich jetzt 3 Wochen frei bis es dann mit den nächsten Kurs weitergeht, und dieser dauert ja immerhin nur 1 Woche...

Samstag, 23. Februar 2008

Besuch aus der Heimat

Nach langer Planung und ewigem Hin und Her kamen Verena und Claudia am Donnerstag in Reims an. Eigentlich sollten sie ja um 12.15 am Bahnhof in Reims sein, doch schusselig wie die Weiber wohl waren, verpassten sie den Zug in Paris aufgrund einer langwierigen Diskussion im Hostel, da Claudias Handy unauffindbar war. Als sie dann (4 Stunden später) endlich ankamen, wurde ich als erstes sofort auf den neuesten Stand der Dinge gebracht. Außerdem brachte mir Verena ein kleines "Überlebenspaket" von meinem Papa, mit den wichtigsten Sachen, die ich in Frankreich leider nicht kaufen kann.
Den ersten Abend verbrachten wir zu Hause, da sich Verena ziemlich verpflichtet fühlte, mich mit all den Informationen aus der Heimat zu versorgen.
Am Freitag gings dann ab in die Stadt, ein bisschen Sightseeing (soweit das in Reims halt möglich ist) und Shoppen... Am Abend gabs dann ein kleines Saufgelage in meiner Wohnung.
Für heute ist ein Besuch in einem Champagnerkeller geplant, immerhin befinden wir uns ja mitten in der Champagnerregion...

Am Sonntag Abend fahren die Mädls dann wieder zurück nach Paris, aber zuvor steigt heute natürlich noch eine Party!!